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Rom und die Germanen Ein Streifzug durch die römische Geschichte vom Kampf gegen Hannibal und die Karthager über die jahrhundertelangen Auseinandersetzungen mit den Germanen bis zum Untergang des Imperiums. |
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Hannibal Kampf gegen Rom![]() Rom und Karthago - einst die bedeutsamsten Mächte im Mittelmeerraum. Während die Punier, so hießen die Karthager bei den Römern, regen Handel betrieben, bezog das römische Imperium seine Stärke aus Eroberungen. Die punischen Kriege zogen sich mit Unterbrechung über fast 100 Jahre hin. Die erste bewaffnete Auseinandersetzung, ausgelöst durch Streitigkeiten auf Sizilien, begann im Jahr 264 v. Chr. Die Truppen der Römer waren zahlenmäßig überlegen und besser ausgerüstet. Im Jahr 241 v. Chr. bestimmten sie die Friedensbedingungen. Ein trügerischer Frieden, der nicht lange halten sollte. Hannibal beschließt den Kampf gegen Rom. Der berühmte Feldherr durchlebte eine außergewöhnliche Jugend - als Kind unter Soldaten. Unter der Führung seines Vaters lernte er das Kriegshandwerk. Acht Jahre nach dessen Tod übernimmt Hannibal im Alter von 26 Jahren die Führung der Armee. Als erstes Angriffsziel hat sich der durchtriebene General Sagunt auserkoren. Die unter römischer Schutzherrschaft stehende, wohlhabende Handelsstadt auf der Iberischen Halbinsel fällt nach achtmonatiger Belagerung in Hannibals Hände. Nach der Eroberung von Sagunt fordert eine römische Gesandtschaft in Karthago die Auslieferung des siegreichen Helden. Als das Ultimatum verweigert wird, erklärt die militärische Großmacht, erneut die Waffen sprechen zu lassen. Doch der zweite punische Krieg bringt Rom beinahe den Untergang und damit das Ende eines aufstrebenden Imperiums. |
Rom: Die Entstehung eines Weltreiches Teil 1![]() Über eine Zeitspanne von mehr als fünf Jahrhunderten war Rom die bis dato mächtigste und fortschrittlichste Zivilisation in der Geschichte der Menschheit. Angeführt wurde sie von Visionären und Tyrannen, deren Leistungen von beeindruckend bis beklagenswert reichten. Eine Charaktereigenschaft verband sie allesamt -- Ehrgeiz. Ihr Gelüst nach Macht führte zu einer zuvor nie da gewesenen Beherrschung des Ingenieurwesens und der körperlichen Arbeit. Die Dokumentation zeichnet sowohl die spektakuläre als auch die erbärmliche Geschichte des Römischen Reiches nach, von dessen Aufstieg unter Julius Caesar 55 v. Chr. bis zu dessen Untergang 537 n.Chr.. Dabei werden diejenigen Gebäude, die Rom vom Rest der antiken Welt absetzten, genau untersucht. |
Rom: Die Entstehung eines Weltreiches Teil 2![]() Über eine Zeitspanne von mehr als fünf Jahrhunderten war Rom die bis dato mächtigste und fortschrittlichste Zivilisation in der Geschichte der Menschheit. Angeführt wurde sie von Visionären und Tyrannen, deren Leistungen von beeindruckend bis beklagenswert reichten. Eine Charaktereigenschaft verband sie allesamt -- Ehrgeiz. Ihr Gelüst nach Macht führte zu einer zuvor nie da gewesenen Beherrschung des Ingenieurwesens und der körperlichen Arbeit. Die Dokumentation zeichnet sowohl die spektakuläre als auch die erbärmliche Geschichte des Römischen Reiches nach, von dessen Aufstieg unter Julius Caesar 55 v. Chr. bis zu dessen Untergang 537 n.Chr.. Dabei werden diejenigen Gebäude, die Rom vom Rest der antiken Welt absetzten, genau untersucht. |
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Sturm über Europa Folge 1 - Kimbern und Teutonen![]() Schon 120 v. Chr. machten sich die ersten germanischen Völker - die Kimbern und Teutonen - von Norddeutschland und Jütland aus auf den Weg in die Provinzen des römischen Imperiums. Während die antike römische Welt ihrem Untergang entgegen gehen sah, entstand im Nordwesten Europas ein neues politisches Zentrum. Heute billigen Historiker den Germanen einen entscheidenden Anteil an der Entstehung Europas zu. Beschrieben werden in diesem Film die Wanderungen der Kimbern und Teutonen, die Hungermarsch, Kriegszug und Abenteuer in einem waren. Um 120 v.Chr. waren an die 300.000 Kämpfer mit Frauen und Kindern von Dänemark aus in südliche Gefilde aufgebrochen und hatten die Römer das Fürchten gelehrt. Wer waren diese Kimbern und Teutonen? Wie lebten sie? Für die Römer waren sie "zweibeinige Tiere, die außer der Stimme und dem Leib nichts vom Menschen an sich haben". Dieses Bild versuchen Wissenschaftler heute zu korrigieren. Das Leben und Sterben der Kimbern erforschen sie u. a. in den Mooren: Tausende Funde haben sie dort gemacht und Moorleichen ausgegraben, die ihnen noch immer Rätsel aufgeben. Bis in die jüngste Vergangenheit spekulierte man über Wetterkatastrophen als Grund der Auswanderung. Fast 20 Jahre und 7000 Kilometer weit waren die Teutonen durch Europa gezogen, ehe sie in Südfrankreich von den Römern besiegt wurden, wie schließlich auch die Kimbern in der Po-Ebene. |
Sturm über Europa Folge 2 - Varusschlacht und Gotensaga![]() Auf dem Höhepunkt der römischen Macht, im Jahre 9 n. Chr., hatte der Cheruskerfürst Arminius Roms Truppen besiegt, die unter dem Kommando ihres Feldherren Varus standen. Drei Tage hat, laut Rom, das Hauen und Stechen gedauert, dann waren 20.000 Legionäre tot. Kaiser Augustus habe damals beim Empfang der Nachricht ausgerufen: "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!" Generationen von Archäologen haben das legendäre Schlachtfeld gesucht und es im Teutoburger Wald vermutet. Wissenslücken gibt es auch immer noch über den "Limes", der die Lücke zwischen Rhein und Donau schließen sollte. War er ein Bollwerk gegen die Barbaren? Oder nur die Außengrenze des Imperiums, mit der die Römer den Grenzverkehr kontrollierten? Und wo lag die Heimat der Goten? In Skandinavien oder Polen? Sicher ist in jedem Fall, dass sie entlang der Weichsel bis ans Schwarze Meer und die Donau zogen. Im Jahr 365 schlossen die seit 350 christianisierten Goten mit den Römern einen Freundschaftsvertrag und die politische Lage schien wieder stabil. Doch dann tauchten die Reiterhorden der Hunnen auf, der "fürchterlichsten aller Krieger..." |
Sturm über Europa Folge 3 - Kampf um Rom![]() Am 24. August des Jahres 410 zieht König Alarich in Rom ein. Er ist Christ und möchte, dass die Goten Aufnahme im Römischen Reich finden. Doch erst 413, als das Römische Imperium Soldaten braucht, können sie sich in Südfrankreich ansiedeln. Dort bilden sie einen Staat im Staate: das erste Reich der Germanen. Anders als teilweise behauptet, spielte bei ihnen "Blut und Rasse" keine Rolle; sie waren ein Vielvölkergemisch. Am weitesten aber kamen die Vandalen. Am Silvestertag des Jahres 406 zogen sie über den zugefrorenen Rhein in Richtung Südwesten, auch sie von den Hunnen verdrängt. In Europa war kein Platz mehr für sie und so entschlossen sich die 80.000 Menschen unter ihrem König Geiserich zu einer tollkühnen Überfahrt nach Nordafrika. Sie machten die Kornkammer Roms, die Provinz Karthago, zum "Königreich der Vandalen", zu ihrem Garten Eden. Die Vandalen hatten ihren Platz gefunden, an der entscheidenden Schlacht gegen die Hunnen nahmen sie nicht mehr teil. Gemeinsam besiegten Römer und Westgoten 451 in der Schlacht bei Chalon-sur-Marne und Troyes in Frankreich Attila, "den Herrn so vieler Siege". |
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Sturm über Europa Folge 4 - Die Erben des Imperiums![]() Die Franken verstanden sich als die Erben des Römischen Imperiums, sie schufen das beständigste Reich der Völkerwanderung, und schon von Zeitgenossen wurde Karl der Große "pater europae", Vater Europas, genannt. Im Jahr 507 mussten die Goten erneut auf Wanderschaft gehen, als die Franken sie aus Südfrankreich vertrieben. Die Westgoten machten die römischen Provinzen Spaniens zu ihrem Königreich und die Ostgoten Ravenna zu ihrer Hauptstadt. Hier ließ der legendäre König Theoderich prächtige Kirchen und ein einzigartiges Mausoleum bauen. Nachdem Rom Britannien aufgab, holten die Briten die Angeln und Sachsen in ihr Land. Sie sollten als Söldner Britannien verteidigen. Um das Jahr 430 landeten die gefürchteten "Barbaren" aus dem heutigen Dänemark und Norddeutschland in Kent und schlugen sich für die Briten. Sie blieben, holten ihre Familien nach und ließen sich wie ihr König taufen. Eine weitere Nation wurde aus der Völkerwanderung geboren. Auch die Geschichte des Frankenreichs begann mit der Taufe eines Königs: Die Taufe Chlodwigs in Reims hatte "weltgeschichtliche Bedeutung", so die Historiker. Sie verhalf dem Christentum in Europa zum Durchbruch. Chlodwig wurde zu einem "Nationalheiligen" Frankreichs, wie später Karl der Große. |
Rom - Niedergang einer Weltmacht Teil 1![]() Eines der Fundamente, auf denen das moderne Europa fußt, ist zweifellos das Römische Reich der Antike. Zu seiner Blütezeit im zweiten Jahrhundert nach Christus umfasst es den gesamten Mittelmeerraum, Westeuropa, Ägypten und sogar das Zweistromland. Doch seine Größe wird zur Schwäche. Sind doch zahllose Kriege nötig, um die endlos langen Grenzen zu sichern. Das Militär wird zum Machtfaktor. Der erste Teil des Dokumentarfilms blickt auf die Soldatenkaiser des dritten nachchristlichen Jahrhunderts, die verzweifelt versuchen, den durch wachsende Rivalitäten einsetzenden wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang aufzuhalten und das Römische Reich zu seiner einstigen Größe zurückzuführen. |
Rom - Niedergang einer Weltmacht Teil 2![]() Eines der Fundamente, auf denen das moderne Europa fußt, ist zweifellos das Römische Reich der Antike. Zu seiner Blütezeit im zweiten Jahrhundert nach Christus umfasst es den gesamten Mittelmeerraum, Westeuropa, Ägypten und sogar das Zweistromland. Doch seine Größe wird zur Schwäche. Sind doch zahllose Kriege nötig, um die endlos langen Grenzen zu sichern. Das Militär wird zum Machtfaktor. Der zweite Teil des Dokumentarfilms schildert die letzten Jahrzehnte des Weströmischen Reiches, das mit der Absetzung des letzten Kaisers durch einen germanischen Heerführer eine historische Zäsur erlebt. |
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