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Die Wege der Deutschen
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Ein Streifzug durch 1200 Jahre deutsche Geschichte in 90 Minuten.

 Die Deutschen

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1200 deutsche Jahre, erzählt in 20 Filmen. Die verschiedenen Epochen werden anhand herausragender Personen betrachtet. Im ganzen ergibt die Reihe ein faszininierendes und spannendes Bild der deutschen Geschichte.

Karl der Große und die Sachsen
Karl der Große und die Sachsen

Er galt schon bei seinen Zeitgenossen als "Vater Europas": Karl der Große (vermutlich 748-814). Er schuf ein Fundament, das den Kontinent prägte. Deutsche und Franzosen betrachten den legendären Karolinger gleichermaßen als Stammvater.
Karls Imperium reichte von der Nordsee bis nach Mittelitalien, von Ungarn bis nach Spanien. Der Umriss erinnert an die Ausdehnung der europäischen "Sechsergemeinschaft" 1200 Jahre später. Der Frankenherrscher schuf nicht nur ein Imperium, er gab ihm auch eine Ordnung, setzte Ankerpunkte für eine gemeinsame religiöse und kulturelle Identität. Er wollte nicht nur Herrscher der Franken sein, sondern der gesamten römischen Christenheit. Wo er regierte, sollte auch ein Glaube die Teile seines europäischen Reiches miteinander verbinden.
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Otto und das Reich
Otto und das Reich

Er ist der Urvater Deutschlands, mit ihm beginnt die deutsche Geschichte: Otto der Große! Unter ihm sehen sich die vier Ur-Stämme auf deutschem Boden erstmals als eine Schicksalsgemeinschaft. Die Urform einer deutschen Nation.
Im Jahr 955 führt Otto in der legendären Schlacht auf dem Lechfeld die "deutschen" Stämme gegen die aggressiven Feinde aus Ungarn an. 12 000 Krieger sind dem Hilferuf ihres Königs in die Nähe von Augsburg gefolgt. Gemeinsam verteidigen sie erfolgreich "ihr" Land. Die Gefahr von Außen schweißt die Stämme zusammen. Es entsteht so etwas wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Es ist Otto, der den Stämmen der Sachsen, Bayern, Schwaben und Franken ein eigenes Selbstbewusstsein als Gemeinschaft gibt. Er gilt als Einiger.
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Das Quiz zur deutschen Geschichte:


Das Quiz zu deutschen Geschichte

50 Filme, 50 Fragen, 150 Antworten

Heinrich und der Papst
Heinrich und der Papst

Es ist ein Machtkampf, wie es ihn nie zuvor gegeben hat: König gegen Papst. Wer ist der Stärkere? Es geht um die Macht im Königreich der Deutschen und im christlichen Abendland. Als der deutsche König Heinrich IV. im Jahr 1077 in Canossa vor Papst Gregor VII. kniet, scheint er auf dem Tiefpunkt seiner Macht angekommen. Die nackte Angst vor dem Verlust der Krone hat den stolzen Herrscher zu diesem letzten Mittel greifen lassen. Nur der Papst kann seine Macht retten und ihn vom kirchlichen Bann lösen.
In der Burg Canossa in Oberitalien bahnt sich die Entscheidung an. Ihr Name wird in die Geschichte eingehen, denn in dieser Burg hat sich der Papst verschanzt. Er befürchtet einen Angriff des deutschen Königs. Holt der sich seine Krone jetzt zurück?
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Hildegard von Bingen
Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen (1098-1179) ist die populärste Deutsche des Mittelalters - auf Augenhöhe mit den Mächtigen ihrer Zeit. Sie war  Naturwissenschaftlerin, Politikerin und Komponistin, Theologin und sogar Managerin zweier von ihr gegründeter Klöster.
Viele ihrer Schriften, vor allem ihre Kenntnisse der Naturheilkunde, haben bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Andere werfen noch immer Fragen auf.
Besondere Nähe zu Gott für sich zu beanspruchen, war nicht ungefährlich. Ihren Mut schöpfte sie aus religiösem Sendungsbewusstsein. Sie schaffte es, dass der Papst selbst ihre Visionen anerkannte und enthob sich damit des Verdachtes, eine Ketzerin zu sein.
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Barbarossa und der Löwe
Barbarossa und der Löwe

Er ist der König der Deutschen und will als Kaiser über das Abendland herrschen: der Staufer Friedrich Barbarossa. Sein Reich erstreckt sich bis Süditalien. Er gilt als glanzvoller, tatkräftiger und tugendhafter Herrscher. Doch seine Herrschaft ist umstritten. Mächtige Rivalen fordern den Monarchen heraus - auch sein einstiger Verbündeter Heinrich der Löwe.
Rom am 18. Juni 1155: hoher Besuch in der ewigen Stadt. Einen deutschen König haben die Römer zwei Jahrzehnte lang nicht gesehen. Wegen seines roten Bartes nennen ihn die Bürger von Rom "Barbarossa". Er ist gekommen, um sich vom Papst zum Kaiser krönen zu lassen. Friedrich Barbarossa wird der 10. deutsche König mit der römischen Kaiserkrone.
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Friedrich II. und der Kreuzzug
Friedrich II. und der Kreuzzug

"Das Staunen der Welt" nannten manche Zeitgenossen den Staufer Friedrich II. (1194-1250). Neben Deutsch sprach er Italienisch, Französisch, Griechisch und Arabisch, dichtete, philosophierte, schrieb ein Buch über die Falkenjagd.
Als Kleinkind schon besaß er die deutsche Königswürde, seine Mutter, Konstanze von Sizilien, ließ ihn dort zum Monarchen krönen. Auf deutschem Boden tobte wieder ein erbitterter Thronstreit zwischen Staufern und Welfen. Wieder einmal war das Fürstenlager gespalten, und der Papst mischte mit.
Nach langem Zögern unternahm Friedrich II. einen Kreuzzug ins Heilige Land. Großes Interesse zeigte der Staufer an der arabischen Kultur und Wissenschaft. Als einzigem Herrscher dieser Zeit gelang es Friedrich II., das Heilige Grab in Jerusalem ohne einen einzigen Schwertstreich zu erobern.
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Karl IV. und der schwarze Tod
Karl IV. und der schwarze Tod

Die Regierungszeit Karls IV. (1316-1378) zählt zu den dramatischsten Epochen der deutschen Geschichte. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts rafft die Pest ein Drittel der Deutschen dahin. Der König, der in dieser Schreckenszeit regierte, entstammte der Dynastie der Luxemburger.
Unter Karl IV. (1316-1378) erlebte Mitteleuropa eine kulturelle Blüte. Aber seine Regierungszeit stand gleichzeitig im Schatten der schlimmsten Katastrophe des Mittelalters, der Pest. Der "Schwarze Tod", wie man die Epidemie nannte, raffte über ein Drittel der Bevölkerung des Reiches hinweg. "Schuldige" wurden rasch gefunden: die Juden. Als Geldverleiher waren sie zwar unverzichtbar für die mittelalterliche Wirtschaft, aber gleichzeitig verhasst und sozial ausgegrenzt.
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Luther und die Nation
Luther und die Nation

Mit seinem Protest gegen die römische Kirche und seinem Einsatz für den Glauben einte und spaltete er die Deutschen gleichermaßen: Der Reformator Martin Luther. Als einfacher Augustinermönch stellt er sich gegen den damals mächtigsten Mann der Welt: Kaiser Karl V. Trotz des ungleichen Machtverhältnisses verteidigt Luther seine Schriften vor dem Reichstag in Worms: Der 17. April 1521 sollte einer der Schlüsselmomente in der deutschen Geschichte werden. Für Luther geht es um Leben und Tod.
Der 16. April 1521: Auf dem Weg zum Reichstag in Worms sind 7000 Menschen gekommen, um den berühmten Reformator zu sehen. Der Mönch aus Wittenberg ist Hoffnungsträger vor allem für Bürger und Bauern. Den Papst und den Kaiser hat er gegen sich - das Volk in Deutschland steht hinter ihm.
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Thomas Müntzer und der Krieg der Bauern
Thomas Müntzer und der Krieg der Bauern

Es war die Zeit der Umwälzung, die Reformation rüttelte an der bestehenden Ordnung. 1521 herrschte Aufruhr im sächsischen Zwickau: Der junge Priester Thomas Müntzer (1489-1525) wandte sich gegen die kirchliche und weltliche Obrigkeit und forderte für alle Menschen das Recht auf Freiheit und Gleichheit.

Nach Müntzers theologischer Überzeugung forderte die Heilige Schrift die Freiheit des Menschen. Als 1524 der Deutsche Bauernkrieg ausbrach, schlug Müntzer sich auf die Seite der Landleute.

Seinen blutigen Höhepunkt erreichte der Konflikt mit den Landesherren in der Schlacht von Frankenhausen.  Die Niederlage der Bauern besiegelte auch Müntzers Schicksal. Als Aufrührer und Ketzer gefoltert, wurde er 1525 vor den Toren der Stadt Mühlhausen hingerichtet.
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Wallenstein und der Krieg
Wallenstein und der Krieg

Es ist ein Kampf um die religiöse und politische Vorherrschaft im Reich und in Europa: Katholiken gegen Protestanten. Ein Mann soll für den Kaiser die Anhänger der Reformation besiegen: Der Feldherr Albrecht von Wallenstein.

Schicksalstag ist der 23. Mai 1618: Mit einem Gewaltakt auf der Prager Burg nimmt eine der dunkelsten Epochen in der deutschen und europäischen Geschichte ihren Anfang. Protestanten stürzen die Statthalter des katholischen Monarchen Kaiser Ferdinand II. kurzerhand aus dem Fenster. Dank "göttlicher Fügung" - genau genommen dank eines Misthaufens im Burggraben - überleben die Männer den Sturz aus 17 Metern Höhe. Der Prager Fenstersturz löst eine Spirale der Gewalt aus. Der Konflikt mündet im Dreißigjährigen Krieg.
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August der Starke und die Liebe
August der Starke und die Liebe

Er gilt als einer der schillerndsten Monarchen der Neuzeit: Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen,  (1670 bis 1733). Seine fürstliche Selbstdarstellung war nur mit der eines anderen europäischen Monarchen vergleichbar: Ludwigs XIV. Der Hof Augusts sollte dem des französischen Sonnenkönigs in nichts nachstehen. Hunderte von Festen im Jahr, Bälle, Maskeraden und Tierhatzen veranstaltete der König.

Der "sächsische Herkules" soll Hufeisen mit bloßen Händen zerbrochen haben und wurde bekannt als Mann, der schöne Frauen liebte. Mehr als ein Dutzend Mätressen des lebensfrohen Monarchen sind bekannt - mit ihnen hat er zahlreiche uneheliche Nachkommen gezeugt. Nur ein einziger Sohn entstammte seiner Ehe mit Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth.
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Preußens Friedrich und die Kaiserin
Preußens Friedrich und die Kaiserin

Viele Regenten herrschten im Deutschland des 18. Jahrhunderts. Doch zwei Monarchen ragen heraus: Preußens Friedrich und Österreichs Maria Theresia. Sie sind Rivalen, die unterschiedlicher kaum sein konnten: Die lebensfrohe Habsburgerin Maria Theresia aus dem katholischen Wien und der verschlossene Hohenzollern-König Friedrich II. aus dem protestantischen Potsdam. Weiterlesen bei ZDF.de
Napoleon und die Deutschen
Napoleon und die Deutschen

Ausgerechnet ein fremder Kaiser ist es, der Deutschland in ein nationales Zeitalter katapultiert: Frankreichs Jahrhundertherrscher Napoleon. Durch seine Eroberungen und Reformen finden die Deutschen mehr denn je zueinander. Was ihm gelingt, hatte zuvor niemand erreicht: die politische Erweckung der "deutschen Nation".

Als General der Revolution schürt er die Hoffnung auf Freiheit, als Kriegsherr bringt er die Deutschen gegen sich auf. Manche nennen ihn einen "Halbgott", andere ein Ungeheuer. Willkürlich krempelt er Europa um und spielt mit dem Schicksal von Mächten und Völkern wie ein Jongleur mit Bällen.
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Robert Blum und die Revolution
Robert Blum und die Revolution

"Es gilt nur siegen oder sterben und wer das Erstere will, muss zeigen, dass er zum Letzteren bereit ist." Das schreibt Robert Blum drei Monate vor seiner Hinrichtung an seine Ehefrau Jenny. Der Revolutionär stirbt wie ein Märtyrer für seine Überzeugung: Freiheit und Einheit auf deutschem Boden. Aus heutiger Sicht wirkt der Freiheitsfreund wie ein Vorkämpfer der parlamentarischen Demokratie. Was für uns in Deutschland heute selbstverständlich ist, dafür hat Robert Blum mit seinem Leben bezahlt.

Eine Revolution - in Deutschland? Und zwar keineswegs, wie Lenin den Deutschen später süffisant nachsagte, mit einer ordnungsgemäßen Bahnsteigkarte in der Tasche! Im März 1848 werden aus braven Untertanen entschiedene Barrikadenkämpfer. Es ist ein Volksaufstand, wie es ihn nie zuvor in der deutschen Geschichte gegeben hat.
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Karl Marx und der Klassenkampf
Karl Marx und der Klassenkampf

Er ist einer der wirkungsvollsten Bestsellerautoren der Weltgeschichte, und doch haben die Wenigsten sein Werk vollständig gelesen. Seine Lehre wurde zu einer Ersatzreligion, auch wenn der Urheber sich nie als Glaubensstifter verstanden hat, sondern als wissenschaftlicher Analytiker. "Ich bin kein Marxist", kokettierte Karl Marx (1818-1883), der mit seinem Werk wie kein Deutscher seit Luther den Lauf der Weltgeschichte beeinflusste. Ab Mitte des 20. Jahrhundert wurde etwa die Hälfte der Menschheit von Regierungen geführt, die sich auf den deutschen Denker beriefen. Weiterlesen bei ZDF.de

Bismarck und das Deutsche Reich
Bismarck und das Deutsche Reich

Mitte des 19. Jahrhunderts: Noch immer sind die Deutschen nicht in einem Staat geeint. Der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck will das ändern. Nicht mit Parlamenten oder durch Mehrheiten, sondern wie er sagt, "mit Blut und Eisen".

Deutschland besteht in dieser Zeit aus über 30 unabhängigen Staaten, die sich im Deutschen Bund zusammengeschlossen haben. Das ändert sich mit dem Krieg gegen Frankreich 1870. Der gemeinsame Gegner schmiedet die Deutschen zusammen und eint die Nation. Die erfolgreiche Schlacht von Sedan wird später zu einem deutsch-nationalen Mythos erklärt. Im Januar 1871 hebt Bismarck - im Schloss von Versailles - den preußisch-deutschen Nationalstaat aus der Taufe. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte leben die Deutschen vereint in einem Nationalstaat mit einer gemeinsamen Hauptstadt: Berlin. Bismarck ist "Reichskanzler" des neuen Deutschen Reiches.
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Ludwig II. und die Bayern
Ludwig II. und die Bayern

Mythen und Legenden ranken sich um die Gestalt Ludwigs II. von Bayern (1845-1886), den man den "Märchenkönig" nennt. Er habe die Politik gescheut und sich vor allem seinen schwärmerischen Leidenschaften hingegeben: den Opern Richard Wagners und dem Bau prunkvoller Schlösser wie Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee.

Im "Deutschen Krieg" von 1866 setzte sich Preußen nicht nur gegen Österreich, sondern auch gegen die mit Habsburg verbündeten "dritten" deutschen Staaten durch. Bayern verlor nach dem Friedensvertrag mit Preußen die Kontrolle über die eigene Armee. Ein Souveränitätsverlust, der sich mit dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 fortgesetzt hat. Bismarck nutzte den militärischen Triumph zur Schaffung des Deutschen Kaiserreichs. Weiterlesen bei ZDF.de
Wilhelm und die Welt
Wilhelm und die Welt

Das Deutsch Reich zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Zu klein, um über andere zu herrschen und zu groß für die Balance der Mächte in Europa. Weltmacht sein, das will Kaiser Wilhelm II. Viele im Volk halten diesen Kaiser für den idealen Repräsentanten. Es ist die Zeit der Pickelhauben und Paraden.

Für Wilhelm ist jeder Deutsche, der ihn und damit die Nation kritisiert, ein schlechter Patriot. Sein Verhältnis zur Arbeiterschaft ist gespalten. Industriearbeiter beginnen sich zu organisieren und fordern eine politische Vertretung. Dafür steht die SPD. Für Wilhelm sind Sozialdemokraten, "eine Rotte von Menschen, nicht wert den Namen Deutscher zu tragen". Innenpolitisch droht dem Kaiserreich die Spaltung. Weiterlesen bei ZDF.de
Rosa Luxemburg und die Freiheit
Rosa Luxemburg und die Freiheit

Seit ihrer Jugend war Rosa Luxemburg (1871-1919) davon überzeugt, dass sich die Welt verändern muss. Ihren Traum von einer sozialistischen Revolution wollte sie verwirklichen, zunächst in der SPD, später in der von ihr mitgegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands. Doch die Revolution scheiterte. Am 9. November 1918 brach in Deutschland tatsächlich eine Revolution aus - doch sie endete letztlich mit der Verabschiedung der neuen Weimarer Verfassung. Weiterlesen bei ZDF.de
Gustav Stresemann und die Republik
Gustav Stresemann und die Republik

Gustav Stresemann (1878 - 1929) wurde Reichskanzler, als die junge Weimarer Republik einmal mehr ins Chaos stürzte: im Krisenjahr 1923. Deutschland litt noch immer an den Folgen des verlorenen Krieges und des Versailler Vertrags. Frankreich und Belgien besetzten das Ruhrgebiet, um milliardenschwere Reparationen zu erzwingen und die Kontrolle über die wichtige Industrieregion zu gewinnen. Die Inflation erreichte ihren Höhepunkt.

"Vernunftrepublikaner" - nannte man Köpfe wie ihn. 1918 hatte er den Sturz der Monarchie entschieden abgelehnt. Jetzt aber stellte er sich in den Dienst der Republik - nur sie konnte in seinen Augen die politischen und sozialen Zerwürfnisse im Deutschen Reich friedlich ausgleichen. Weiterlesen bei ZDF.de

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Themenseiten zum 20. Jahrhundert

Deutschland im 20. Jahrhundert
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Die Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau" dokumentiert 60 Jahre deutsche Geschichte von der Gründung von Bundesrepublik und DDR 1949 bis heute. 60 filmische, 15-minütige Kalenderblätter erzählen, was die Deutschen in West und Ost bewegte.

Die Deutschen im 20. Jahrhundert
1919, 1933, 1939, 1945, 1955, 1961, 1989 sind zentrale Daten deutscher Vergangenheit und zugleich Wendepunkte der Weltgeschichte. Mit einiger Berechtigung wird das 20. Jahrhundert deshalb auch "das deutsche" genannt. Die Zeit der Katastrophen von 1914 bis 1945 führte vor Augen, was der Mensch dem Menschen antun kann. In einem besiegten, besetzten und geteilten Land begann für die Deutschen die zweite Hälfte des Jahrhunderts. Es endete mit einem historischen Glücksfall: deutsche Einheit in Freiheit - und in Frieden.

100 Jahre - Die großen Bilder des 20. Jahrhunderts
100 Jahre - Die großen Bilder des 20. Jahrhunderts

Filmszenen - zum Teil nachgestellt - wechseln sich ab mit kurzen Zeitzeugenaussagen und ergeben ein konzentriertes, informatives und spannendes Bild des jeweiligen Jahres. Vorangestellt sind immer die wichtigsten Nachrichten des Jahres.
So kann man auf Entdeckungsfahrt durch ein Jahrhundert gehen, das schöne Seiten hatte, aber auch oder insbesondere durch zwei Weltkriege und viele andere Auseinandersetzungen, durch Umbrüche und kaum erwartete Veränderungen gekennzeichnet ist.
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